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Unsere Geschichte


Vom Studenten Start-up zum Weltmarktführer
1997

E-Commerce – das nächste große Ding?

Fünf Studenten, zwei Mietwohnungen in München und unzählige Pizzen zum Mitnehmen standen am Anfang der Vision: Der Internet-Handel könnte groß werden und Unternehmen würden dafür die entsprechende Software benötigen.

Zu dieser Zeit wusste niemand, ob E-Commerce tatsächlich eine Zukunft hat. Amazon war gerade einmal zwei Jahre alt, eBay hieß noch AuctionWeb und Google existierte noch gar nicht. Doch Carsten Thoma, Moritz Zimmermann, Klaas Hermanns, Christian Flaccus und Andreas Bucksteeg sahen im digitalen Handel eine Zukunft.

Sie nutzen ihre Wohnungen auch als Büros und trafen Investoren in Cafés, damit diese die Pizzakartons nicht zu sehen bekamen. Nach und nach nahm hybris (mit einem kleinen h) Gestalt an und die Freunde starteten mit der Entwicklung der E-Commerce Software.

„Wir haben damals mehr Zeit im ‚Büro‛ verbracht als in der Uni“, erinnert sich Flaccus. „Wir waren jung – gerade Anfang 20 – und es fühlte sich so an, als ob wir alles erreichen könnten.“

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Die SAP-Hybris-Geschichte: 1997
Die SAP-Hybris-Geschichte: 1998-1999
1998-1999

Gut investiertes Geld und schwere Zeiten

Thoma hat bei der Auswahl der Investoren sehr genau hingeschaut. Dabei ging es ihm nicht ausschließlich um die finanzielle Unterstützung, sondern auch darum, dass sie eine langfristige Perspektive in der Finanzierung der Software Entwicklung und hybris als Unternehmen sahen. Allerdings wurde schnell deutlich, dass Geldverdienen im Internet harte Arbeit bedeutete. Große, längst vergessene Unternehmen wie pets.com und webvan.com erlebten einen rasanten Aufstieg, aber dann den noch schnelleren Zusammenbruch.

Viele Konkurrenten entwickelten Produkte, die nichts oder nur wenig mit Software zu tun hatten, nur damit Geld hereinkam und die Investoren nicht absprangen. Das junge Unternehmen hybris agierte anders. Es konnte (finanziell gesehen: gerade noch) seine Ideen vorantreiben, sich in erster Linie auf die Softwareentwicklung konzentrieren und damit sein Angebot kontinuierlich verbessern.

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2000-2001

Die Dotcom-Blase platzt

Dann geriet die Dotcom-Welt aus den Fugen und der Geldstrom versiegte. Zeitweise konnte hybris seine Mitarbeiter nicht mehr bezahlen. Das Unternehmen schloss seine Niederlassungen in Frankreich und Großbritannien und zog sich nach München zurück. Der Hauptinvestor, Günther Lamperstorfer, bot Geld an, allerdings verbunden mit einem Ultimatum: Entweder verzichteten alle auf 50 Prozent ihres Gehalts oder die Hälfte der Mitarbeiter müsse gehen.

Sie entschieden sich für die Gehaltskürzung.

Trotz der Rückschläge wusste das hybris-Team einfach, dass es Teil von etwas ganz Besonderem war. „Wir mussten jeden Monat kämpfen, aber insgeheim waren wir sicher, dass wir genau richtig lagen“, so Zimmermann. „Zusammenarbeit und Teamwork wurden bei uns gelebt.“

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Die SAP-Hybris-Geschichte: 2000-2001
Die SAP-Hybris-Geschichte: 2002-2005
2002-2005

Neue Kunden und ein neuer Ansatz

Die Krise verlangte nach einem neuen Geschäftsmodell. Statt ein vorkonfiguriertes Software Paket an kleine und mittlere Unternehmen zu verkaufen, begann hybris mit der Entwicklung webbasierter Lösungen für deutlich größere Unternehmen.

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2005-2010

Eine gute Vertriebsorganisation und viele Kanäle

„Es wurde Monat für Monat besser“, erinnert sich Martin Moser, der jetzige Knowledge-Management-Direktor. „Auch wenn wir immer noch nicht viel Geld verdienten.“

hybris bewies auch beim Multichannel-Commerce den richtigen Instinkt. Die ersten Mobiltelefonplattformen waren zwar gescheitert, doch das Unternehmen erkannte das Potenzial. Der technische Fortschritt eröffnete hybris die Chance, sich zu einem Multichannel-Softwareanbieter zu entwickeln. Es war riskant, aber es hat sich ausgezahlt.

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Die SAP-Hybris-Geschichte: 2005-2010
Die SAP-Hybris-Geschichte: 2011-2014
2011-2014

Weichenstellung für künftiges Wachstum

2011 fusionierte hybris mit dem in Montreal ansässigen Unternehmen iCongo, das ebenfalls Geschäftssoftware entwickelte. hybris erhielt so den Zugang zum nordamerikanischen Markt und verdoppelte seine Unternehmensgröße. „Das war eine einschneidende Veränderung. Auf einmal waren wir ein ganz neues, viel größeres Unternehmen und brauchten dringend Unterstützung und Beratung“, so Moser.

An diesem Punkt kam die SAP ins Spiel. Den Softwarepionier interessierten die Innovationen von hybris. hybris wiederum fehlte die Größe für weiteres Wachstum. SAP faszinierte auch die Kultur von hybris, die trotz aller Veränderungen in 20 Jahren konstant geblieben war: die mutige Denkweise, die geradlinige Kommunikation und die Zusammenarbeit. Seit 2013 ist hybris ein Mitglied der SAP-Familie und wichtiges Element des Marktführers für Unternehmenssoftware.

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2015 bis heute

Ein neuer Geschäftsansatz

Am 1. Januar 2016 wechselte auch der Markenname. Aus hybris-Software wurden die SAP-Hybris-Lösungen und als das symbolischer Akt dieser Veränderung das kleine h durch ein großes H ersetzt. Die ehemalige hybris-Organisation ist heute im Wesentlichen für sämtliche Kundenbindungs- und Handelslösungen von SAP verantwortlich. Wir sind den herkömmlichen Softwaresystemen für das Customer Relationship Management einen Schritt voraus. Unsere Cloud-Software stellt diese oftmals hochgradig komplexen Anwendungen in den Schatten und ermöglicht Unternehmen die Vereinfachung von Prozessen, die Neuausrichtung im Geschäft und die Erzeugung großartiger und einheitlicher Kundenerfahrungen.

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SAP-Hybris-Geschichte: 2015 bis heute